Oyu Tolgoi nimmt Betrieb nach seismischem Ereignis auf
Rio Tinto kündigte am 30. Oktober nach Sicherheitsprüfungen einen schrittweisen Neustart an. Das Unternehmen führt einen örtlichen Gesteinsfall auf das Ereignis am Vortag zurück.
RockGeo-Redaktion · Veröffentlicht am
Datum des Ereignisses: 29.10.2026 · Datum der Quelle: 30.10.2026, 11:00 GMT
Quellen abgerufen am 30.10.2026, 19:59 GMT

USGS / Michael Zientek · Public Domain
Rio Tinto teilte am 30. Oktober 2026 mit, dass der Untertagebetrieb der mongolischen Kupfermine Oyu Tolgoi nach Sicherheitsprüfungen schrittweise wiederaufgenommen werde. Die mit 11:00 GMT (UTC+00:00) gekennzeichnete Mitteilung beschreibt die damalige Betriebslage; eine vollständige Rückkehr zur normalen Produktion wird nicht behauptet.
Laut Unternehmen verursachte ein seismisches Ereignis am 29. Oktober einen örtlichen Gesteinsfall in einer vorübergehenden Lagerzone neben der Produktion. Rio Tinto meldete keine strukturellen Auswirkungen auf den untertägigen Bruchbaubereich oder seine Betriebsinfrastruktur. Zwei Beschäftigte wurden weiter wegen nicht lebensbedrohlicher Verletzungen behandelt. Diese Bewertungen stammen vom Betreiber.
Auch Reuters berichtete über den Neustart: Der von Euronext übernommene Beitrag stammt von Sameer Manekar und Rajasik Mukherjee. Die Agentur nannte unter Berufung auf den Bergbaukonzern drei Verletzte und keine Todesfälle. Die Zahl weiterhin behandelter Personen darf nicht mit der gemeldeten Gesamtzahl der Verletzten verwechselt werden.
Der Bericht nennt Rio Tintos Anteil von 66%, während der Rest der mongolischen Regierung gehört. Er erwähnt außerdem Verzögerungen am Grenzübergang Ganqimaodu zwischen China und der Mongolei, die verfügbare Lastwagen für Kupferkonzentrat verringern. Diese logistische Einschränkung ist vom Untertagestopp zu trennen; ein durch das seismische Ereignis verursachter Produktionsverlust wird nicht beziffert.
Geotechnisch sind Erschütterung, Gesteinsfall und Infrastrukturintegrität als unterschiedliche Aspekte zu trennen. Die eingesehene Mitteilung enthält weder Magnitude, Tiefe, seismischen Mechanismus noch einen technischen Prüfbericht. Der angekündigte Neustart klärt daher die detaillierte physikalische Ursache nicht und ist hier keine unabhängige Bewertung der Grubensicherheit.