JD: Goldtests zeigen Ausbeuten und Grenzen
Gravimetrie-Laugungstests bei 150 µm ergaben 98,8–99,1% für Creek und 89,7–95,0% für Finn. Es sind ausgewählte Proben, keine nachgewiesenen Minenausbeuten.
RockGeo-Redaktion · Veröffentlicht am
Datum des Ereignisses: 19.10.2026 · Datum der Quelle: 19.10.2026
Quellen abgerufen am 19.10.2026, 19:59 GMT

USGS / Michael Zientek · Public Domain
Sun Summit Minerals veröffentlichte am 19. Oktober 2026 metallurgische Ergebnisse des JD-Projekts im Toodoggone-Distrikt in British Columbia, Kanada. Die Meldung betrifft das Verhalten von Proben bei konventionellen Verfahren wie Gravimetrie, Flotation und Cyanidlaugung. Die Ergebnisse leiten spätere Studien an; sie belegen weder kommerziellen Betrieb noch garantierte Ausbeute in der gesamten Lagerstätte.
Tabelle 11 im Bericht von Blue Coast Research vom 9. Oktober beschreibt Gravimetrie mit anschließender Laugung. Bei 150 µm Mahlgröße ergaben die zwei Creek-Komposite Goldausbeuten von 98,8% und 99,1%, die Finn-Komposite 95,0% und 89,7%. Vergleiche müssen Verfahren und Korngröße berücksichtigen: Prozentwerte verschiedener Tests sind nicht austauschbar.
Laut Unternehmen stammte das Material aus Analysenrückständen der Bohrungen von 2025. Aus fünfzehn verfügbaren Bohrungen wurden sechs ausgewählt, drei je Zone. Grundlage waren Gold- und Silbergehalte ohne umfassende lithologische Bewertung. Bei der Auswahl lag keine Mineralressourcenschätzung vor; die Komposite gelten als indikativ und nicht als Beleg für die Repräsentativität der gesamten Lagerstätte.
Der Bericht nennt Pyrit, Chalkopyrit und Sphalerit als wichtigste Sulfide, mit untergeordnetem Galenit, sowie Quarz, Feldspat, Chlorit und Glimmer. Die Tests weisen auf grobes freies Gold hin und empfehlen eine gravimetrische Stufe für weitere Arbeiten. Geowissenschaftlich entscheidend ist der Zusammenhang zwischen Mineralogie und Aufbereitung: Ein Gehalt ersetzt keinen Verhaltenstest des Materials.
Blue Coast Research kann die Repräsentativität der gelieferten Proben nicht zusichern. Empfohlen werden zusätzliche Flotations- und Cyanidierungstests mit mehr Proben sowie erweiterte Tests zum gravimetrisch gewinnbaren Gold zur Modellierung einer Anlage. Die Zahlen beschreiben somit das erste Programm und seine Bedingungen, noch keine industrielle Leistung oder Wirtschaftlichkeit.