Erdbeobachtung · Florida, Vereinigte Staaten

Nachtlichter zeigen Folgen von Isaias an Floridas Küste

Am 16. Oktober veröffentlichte Black-Marble-HD-Bilder zeigen veränderte Beleuchtung nach dem Hurrikan. Es sind modellierte Darstellungen, keine Zählung stromloser Häuser.

Black-Marble-HD-Darstellung nächtlicher Lichter zwischen Pensacola und Destin mit hellen und dunklen Gebieten.
Offizielle Datenvisualisierung vom 11. Oktober 2026, veröffentlicht am 16. Oktober. Kein gewöhnliches Foto und keine aktuellen Bedingungen. Schraffuren kennzeichnen Wolken.
NASA Earth Observatory / Lauren Dauphin; Black Marble HD: Ranjay Shrestha / NASA GSFC; Landsat: USGS · NASA editorial media usage guidelines

Ein Bericht von Kathryn Hansen, veröffentlicht am 16. Oktober 2026 bei NASA Earth Observatory, zeigt Nachtlichtbilder nach Hurrikan Isaias an Floridas Küste in den USA. Der Vergleich eines August-Komposits mit der Beobachtung vom 11. Oktober zeigt weniger Beleuchtung in Pensacola und entlang der U.S. Route 98 Richtung Destin. Das Muster deutet auf Störungen der Stromversorgung hin.

Das Material verbindet nächtliche VIIRS-Daten des Satelliten NOAA-20 mit einer Landsat-9-Grundkarte. Die Verarbeitung berücksichtigt Landschaft, Atmosphäre und Mondphase und entfernt Streulicht. Grau schraffierte Flächen kennzeichnen Bereiche, in denen Wolken die Beobachtung verhinderten. Fehlende Daten dürfen deshalb nicht als Stromausfall interpretiert werden.

Die Folge umfasst den 12. Oktober, als in einigen Gebieten Lichter zurückkehrten. Laut Bericht ähnelten die Muster am 14. Oktober denen vor dem Sturm. Weiter beleuchtete Orte könnten auf Notstromsysteme oder Unterschiede der Infrastruktur hinweisen. Ein Bild allein kann jedoch weder die Ursache bestimmen noch den Zustand jedes Gebäudes bestätigen.

Die Dokumentation von Black Marble HD nennt eine wesentliche Grenze: Der Maßstab von 30 Metern entsteht durch Modellierung der Lichtverteilung anhand des nächtlichen Black-Marble-Produkts. Es handelt sich nicht um eine unabhängige Messung des Stromnetzes in jeder Zelle. Die NASA empfiehlt die Bilder zur Visualisierung, nicht zur quantitativen Analyse.

Für die Katastrophenkartierung kann der Vergleich betroffener Gebiete und ihrer Entwicklung die visuelle Bewertung der Erholung unterstützen. Die Produkte stehen öffentlichen und kommerziellen Nutzern zur Verfügung, können aber experimentellen oder Forschungscharakter haben. Das Portal garantiert weder ständige Verfügbarkeit noch regelmäßige Aktualisierung; für operative Zwecke muss ihre Eignung geprüft werden.

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