Seismologie · Bonin-Inselregion, Japan

Japan: Beben der Magnitude 6,5 in 492 km Tiefe

USGS registrierte das Beben am 25. Oktober um 02:09:23 GMT in der Bonin-Inselregion. Seine Tiefe verdeutlicht den Unterschied zwischen Magnitude und Auswirkungen an der Oberfläche.

Offizielle USGS-Karte mit Stern am Epizentrum in der Bonin-Inselregion, Koordinaten, Maßstab und vollständiger Legende.
Datenvisualisierung, kein Foto: USGS ShakeMap Version 2, verarbeitet am 25. Oktober 2026 um 04:11:45 GMT. Vollständiges Bild in Originalfarben; geschätzte Intensität.
USGS / NEIC ShakeMap · Public Domain

USGS registrierte am 25. Oktober 2026 um 02:09:23 GMT ein Erdbeben der Magnitude 6,5 in der Bonin-Inselregion Japans. Ereignis us6000u4r9 hatte ein Epizentrum bei 27,7953° N und 139,6184° O und eine Tiefe von 492,376 km, hier auf 492,4 km gerundet. Die Momentmagnitude wurde als mww bezeichnet. Die Ursprungslösung war überprüft, ihre Bewertung blieb jedoch vorläufig und änderbar.

Diese Tiefe ordnet das Ereignis der USGS-Kategorie tiefer Beben zu: 300–700 km. Die Behörde unterscheidet sie von flachen Ereignissen bis 70 km und mitteltiefen zwischen 70 und 300 km. Die Einteilung hilft, die Lage der Quelle im Erdinnern zu verstehen; sie beschreibt allein keine Auswirkungen auf Menschen oder Gebäude an der Oberfläche.

Die Tiefenbestimmung beruht auf der Analyse seismischer Signale. Laut USGS treffen Phasen wie pP, eine nahe dem Herd an der Oberfläche reflektierte P-Welle, nach der direkten P-Welle ein. Ihre Zeitdifferenz erlaubt zusammen mit Stationsentfernung und Laufzeitkurven eine Tiefenschätzung. Das erläutert das Verfahren; der konsultierte Katalog weist hier nicht nach, welche konkreten Phasen diese Lösung bestimmten.

Die abgebildete Karte ist die automatische ShakeMap Version 2 dieses Ereignisses, verarbeitet um 04:11:45 GMT. Ihr ursprünglicher Kopf nennt die gerundete Tiefe von 492,4 km. Maßstab, Koordinaten und vollständige Legende bleiben erhalten. Die Grafik zeigt geschätzte Intensität für eine bestimmte Version und Verarbeitungszeit; sie ist weder ein Foto des Bebens noch eine Schadenserhebung.

USGS weist auf mögliche Fehler automatischer Karten und den Einfluss von Datenlücken auf Konturen hin. Geschätzte Intensitäten ersetzen keine Beobachtungen der Auswirkungen auf Menschen und Bauwerke. Folgen hängen auch von Gebäudeeigenschaften und Bodenbewegung ab. Dieser Bericht leitet deshalb keine Opferzahlen, Schäden oder Tsunami-Lage aus Magnitude, Tiefe oder Kartenfarben ab.

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