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SETI diskutiert am 8. Oktober einen neuen Mondkrater

Die angekündigte Übertragung behandelt die Veränderung des Mondregoliths durch Einschläge.

Das SETI Institute kündigte für den 8. Oktober ein Gespräch zwischen dem Planetenastronomen Franck Marchis und Tyler M. Powell vom Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory an. Die Übertragung untersucht, wie ein neuer Krater Veränderungen der Mondoberfläche sichtbar macht. Quelle: SETI Institute — Veranstaltung und Studienreferenzen.

Der Beginn ist am 8. Oktober um 21:30 GMT angesetzt, entsprechend den vom Veranstalter genannten 14:30 PDT. Den Übertragungslink enthält die SETI-Seite. Gesprächstermin und Einschlagdatum sind verschieden. Quelle: SETI Institute — Veranstaltung und Studienreferenzen.

Laut UCLA entstand der Krater im Frühjahr 2024 auf der Nordhalbkugel der Erde. Der McGetchin-Krater hat etwa 222 Meter Durchmesser. Beobachtungen des Lunar Reconnaissance Orbiter der NASA identifizierten die Struktur; spätere Messungen des Diviner-Instruments zeigten thermische Auswirkungen in mehr als 3 Kilometern Entfernung vom Einschlagpunkt. Quelle: UCLA — Mitteilung vom 25. September 2026.

Die UCLA beschreibt ein während der Mondnacht kälteres Gebiet von etwa 7 Kilometern Breite. Die Forschenden deuten dies als Durchmischung und Auflockerung des Regoliths, der oberflächlichen Staub- und Trümmerschicht, durch ausgeworfenes Material. Es handelt sich um eine Studieninterpretation, nicht um eine direkte Messung der gesamten Untergrundstruktur. Quelle: UCLA — Mitteilung vom 25. September 2026.

Geologisch interessant ist der Unterschied zwischen Kratergröße und Ausdehnung der veränderten Oberfläche. Bilder und Temperaturkarten vor und nach dem Einschlag zeigen Veränderungen, die ein Einzelbild nicht erkennen lässt. SETI und UCLA verlinken die Originalmethoden und Schlussfolgerungen in Science Advances. Quelle: UCLA — Mitteilung vom 25. September 2026.

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