Landsat zeigt ausgeweitete Überschwemmungen in Thailand
Die NASA-Analyse vom 9. Oktober vergleicht das Gebiet am Bang Pakong in den Jahren 2025 und 2026.
RockGeo-Redaktion · Veröffentlicht am
Aktualisiert am
Datum des Ereignisses: 02.10.2026 · Datum der Quelle: 09.10.2026
Quellen abgerufen am 09.10.2026, 20:01 GMT
NASA Earth Observatory veröffentlichte am 9. Oktober 2026 einen Landsat-Vergleich der Überschwemmungen in Thailands Provinz Prachin Buri. Die Aufnahme vom 2. Oktober 2026 zeigt Wasser über Agrarflächen und Aquakulturanlagen nahe dem Bang Pakong. Die frühere Vergleichsaufnahme stammt vom 7. Oktober 2025, aus derselben Jahreszeit. Quelle: NASA Earth Observatory — Analyse vom 9. Oktober 2026.
Die Bilder verwenden Falschfarben, um Wasser, Vegetation, bebaute Flächen und andere Oberflächen zu unterscheiden. In der NASA-Darstellung erscheint Wasser dunkelblau und Vegetation hellgrün. Rote Formen sind schwimmende Solaranlagen. Die Farben entstehen durch die Zusammenstellung der Beobachtungen und entsprechen nicht unbedingt den natürlichen Farben aller Objekte. Quelle: NASA Earth Observatory — Analyse vom 9. Oktober 2026.
Die Mitteilung ordnet die Überschwemmungen anhaltenden Regenfällen zwischen Ende September und Anfang Oktober zu. Laut NASA hing ein Teil wahrscheinlich mit einem mehrere Tage ortsfesten Tiefdrucksystem zusammen, das Feuchtigkeit und Energie aus dem Golf von Thailand erhielt. Dieser Zusammenhang gilt als wahrscheinlich; nicht alle Überschwemmungen werden einer einzigen Ursache zugeschrieben. Quelle: NASA Earth Observatory — Analyse vom 9. Oktober 2026.
Landsat-Sensoren erfassen unterschiedliche Bereiche des elektromagnetischen Spektrums. Die USGS-Dokumentation nennt 30 Meter Auflösung für die sichtbaren, nahinfraroten und kurzwelligen Infrarotbänder von Landsat 8 und 9; das panchromatische Band hat 15 Meter. Diese Angaben beschreiben die Originalbänder und garantieren keine Erkennung beliebiger Objekte kleiner als ein Pixel. Quelle: USGS — Bänder und Auflösungen der Landsat-Satelliten.
Geowissenschaftliche Interpretation verbindet Ort, Datum und spektrale Reaktion. Als methodische Grenze gilt: Wasser in einer Bildkomposition zu erkennen misst nicht direkt seine Tiefe oder Geschwindigkeit. Der Vergleich hilft, die räumliche Verteilung der Überschwemmung zu untersuchen, unter Berücksichtigung der Bandauflösung und der gewählten Datendarstellung. Quelle: USGS — Bänder und Auflösungen der Landsat-Satelliten.
Die Veröffentlichung vom 9. Oktober zeigt eine Beobachtung vom 2. Oktober, keine Echtzeitkarte. Die Quelle bietet beide Bilder und ihre Referenzen. Für internationale Leser zeigt der Fall, wie Aufnahmen aus vergleichbaren Jahreszeiten Veränderungen in Flussauen dokumentieren können, wobei Bildbefund, Interpretation und aktuelle Lage zu unterscheiden sind. Quelle: NASA Earth Observatory — Analyse vom 9. Oktober 2026.